audiovisuelle Poesie | Performance

Am 27.04.2016 wird Wien-Budapest Transit Lesungsreihe im Literaturhaus Wien neu beginnen.  Ein Ausschnitt vom Programmheft:

wien-bp-transit-2016-04-27

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Kurze Beschreibung über Wien-Budapest Transit

Die Wichtigkeit der ungarischen und österreichischen Beziehungen sind für uns wegen der Nachbarschaft und geschäftlicher und kultureller Zusammenarbeit selbstverständlich. Das Projekt Wien-Budapest Transit läuft nähmlich schon seit 2012, in dessen Rahmen sowohl österreichische Autoren in Budapest als auch ungarische in Wien eingeladen wurden. Das Ziel der Lesungsreihe liegt an Erkenntnis und Entdecken, damit sich die LeserInnen mit Literatur des Nachbarlandes treffen können. Solche Gäste haben schon daran teilgenommen, die zwar bekannte SchriftstellerInnen und DichterInnen in ihrer Heimat sind, aber sie wurden in die internationale literarische Szene noch nicht integriert. Die Symmetrie ist für uns wesentlich, weil wir in beiden Richtungen einladen können.

Am Anfang waren die Wiener Lesungen an der Universität Wien, Institut für Finno-Ugristik und im Balassi Institut organisiert. Die Budapester Lesungen fanden in Írók boltja, RoHam Bar, FUGA Art Center statt. Attila József Kreis, die ungarische Belletristikgesellschaft und Österreichisches Kulturforum Budapest fördern unsere Veranstaltungen. Ab Herbst 2015 wurden die Lesungen im Literaturhaus Wien und im Literaturmuseum Petőfi veranstaltet.

Die folgenden Gäste waren eingeladen: Michael Donhauser, Gerhild Steinbuch, Klaus Händl, Xaver Bayer, Hanno Millesi, Maria Seisenbacher, Julia Lajta-Novak, Isabella Breier und Thomas Ballhausen, Dénes Krusovszky, György Dragomán, Krisztina Bódis, Krisztina Tóth, Ildikó Noémi Nagy, András Gerevich.

Die Lesungen waren von Pál Deréky, Gábor Schein, Gabriella Madeja, Zoltán Lesi, Edit Kovács, Edit Király, Attila Bombitz und Noémi Kiss moderiert. Anders als die ungarischen, die österreichischen AutorInnen haben meistens kein Buch auf Ungarisch. Die gelesenen Texte sind bei den Budapester Lesungen von jungen ungarischen AutorInnen wie Imre Bartók, Zita Izsó, Zoltán Lesi und Balázs Mohácsi übersetzt. Diese Übersetzungen erschienen in bedeutenden literarischen Magazinen und Webseiten: Műút, Tiszatáj, litera.hu und kulter.hu.

Mit der Unterstützung vom Österreichischen Kulturforum Budapest und dem Attila József Kreis wurde im August 2015 ein Übersetzungs-Workshop “Re:Verse” veranstaltet. Es war Teil des vom jährlichen József Attila Kreis organisierten Literaturfestes “JAK-tábor” in Szigliget. Das Hauptziel vom Workshop ist die Vermittlung zwischen österreichischen und ungarischen AutorInnen, die sich im Arbeitsprozess der Übersetzung kennen lernen. Die österreichischen AutorInnen erhielten vorab eine professionelle Rohübersetzung (Arbeit von Emese Dallos). Die Autorpaaren waren die Folgenden: Isabella Breier-Orsolya Fenyvesi, Julia Lajta-Novak-Imre Bartók, Maria Seisenbacher-Gábor Mezei. Die Autorgruppe wurde zu einer Lesung und Gespräch in Wien im Saal von „Österreichische Gesellschaft für Literatur „ eingeladen (Lesungstermin: 28.01.2016.).